Heimspiel: Silja Häusermann in Luzern
Das Projekt «Heimspiel» macht Forschung persönlich erlebbar: Renommierte Forscherinnen und Forscher der Sozial- und Geisteswissenschaften kehren zurück an ihren Herkunftsort.

Die Politikwissenschaftlerin Silja Häusermann kommt für ein "Heimspiel" nach Luzern zurück, wo sie geboren und aufgewachsen ist. Sie gibt einen persönlichen und spannenden Einblick in ihre Forschung und in die Fragen, die sie aktuell beschäftigen: Warum werden unsere Gesellschaften politisch immer gespaltener? Wie steht es um die Polarisierung in der Schweiz? Ist die Schweizer Demokratie in der Lage, trotz vieler Konflikte die nötigen Kompromisse herbeizuführen?
Moderiert durch Nicole Frank (ehemals SRF), erzählt sie im Dialog mit dem Publikum von ihrer Tätigkeit und ihrem Werdegang – und erklärt, was sie an Politik fasziniert.
Silja Häusermann ist seit 2012 Professorin für Schweizer Politik und Vergleichende Politische Ökonomie an der Universität Zürich. Sie hat Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft an den Universitäten Genf und Lausanne studiert. Ihre Doktorarbeit hat sie 2007 an der Universität Zürich abgeschlossen und dafür mehrere Auszeichnungen erhalten. Sie war Gastwissenschafterin an der Harvard Universität. Bevor sie Professorin in Zürich wurde, war sie Assistenzprofessorin an der Universität Konstanz.
In ihrer Forschung befasst sie sich mit Schweizer Politik und vergleicht verschiedene Demokratien miteinander. Sie interessiert sich speziell für das politische Verhalten der Menschen sowie die Beziehung zwischen Politik, Wirtschaft und sozialer Strukturen in einem Staat. So untersucht sie z.B., wie sich Veränderungen im Wahlverhalten und Parteiensystem auf die Verteilungspolitik eines Staates auswirken. Schwerpunkte ihrer Forschung sind u.a. Ungleichheit, Arbeitsmarktpolitik und der Sozialstaat.
Das «Heimspiel» ist ein Projekt der SAGW und der Stiftung Science et Cité. Es wird von der Ernst Göhner Stiftung, der WaliDad Stiftung und der UBS Kulturstiftung unterstützt. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Zentral- und Hochschulbibliothek durchgeführt.
Eintritt frei, ohne Anmeldung. Im Anschluss findet ein kleiner Apéro statt.
Aufgrund der Gebäudesicherheit ist die Anzahl der Teilnehmenden auf maximal 100 Personen begrenzt.



