Wissenschaftlich recherchieren mit Künstlicher Intelligenz?

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Donnerstag, 22. Januar 2026

Was die ZHB anbietet und was es zu beachten gilt

Längst hat die Künstliche Intelligenz nicht nur in die Welt der Textproduktion, sondern auch in das wissenschaftliche Recherchieren Einzug gehalten.

In den vergangenen Monaten hat die ZHB mit SciteAI, Consensus und Scispace drei Tools für die Angehörigen der Luzerner Hochschulen lizensiert. Orientierung über die Nutzung und den Zugang zu diesen Tools bietet unser Werkzeugkasten Informationskompetenz: Lizenzierte KI-unterstützte Recherchetools - ZHB Luzern - Werkzeugkasten IK

Wie bei der Textgenerierung, so gilt es auch bei der wissenschaftlichen Recherche mit KI-Tools die Ergebnisse kritisch zu reflektieren. KI-gestützte Tools bergen das Versprechen, dass sie in der Lage sind, riesige Datenmengen schnell auszuwerten, Literatur zusammenzufassen und Verknüpfungen zwischen Rechercheergebnissen herzustellen.

Dennoch bleibt das eigene Nachdenken über die Ergebnisse unverzichtbar. An ihre Ergebnisse sind zum Beispiel folgende Fragen zu stellen: Wie relevant sind sie für meine Fragestellung? Reproduzieren sie einfach biases in der Datenlage? Ordnen sie Ergebnisse im richtigen Kontext ein? Auch wenn Künstliche Intelligenz helfen kann, die Literaturrecherche zu bereichern, wird sie die besten Ergebnisse dort erzeugen, wo sie das menschliche Urteil darüber, wie das Gefundene zu bewerten ist, nicht ersetzt, sondern anregt.

In diesem Sinne sind unsere lizensierten Tools eine Einladung zum Ausprobieren der Recherche mit KI und wir hoffen auf viele spannende wissenschaftliche Entdeckungen.

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