100 Jahre Institut für Sozialforschung

  • Uni/PH-Gebäude
  • Sempacherstrasse

Freitag, 21. Juni 2024

Vor 100 Jahren wurde das Institut für Sozialforschung (IfS) in Frankfurt eröffnet. 

 Ursprünglich als Forschungseinrichtung und Archiv für Theorie und Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung gegründet, entwickelte sich das IfS 1931 unter der Leitung von Max Horkheimer zur schulbildenden Stätte der kritischen Theorie – auch bekannt als Frankfurter Schule. 1933 wurde das Institut unter der Herrschaft des Nationalsozialismus geschlossen und befand sich fast 20 Jahre im Exil an der Columbia University in New York. 1951 wurde es in Frankfurt wiedereröffnet. Eine prägende Figur in der Nachkriegszeit war Theodor Adorno, der von 1964 bis 1969 als Direktor des IfS amtete. Im 21. Jahrhundert war Axel Honneth die wohl einflussreiche Person des Instituts. Unter seiner Leitung von 2001 bis 2018 erfuhr das IfS wieder eine stärkere sozialphilosophische Ausrichtung mit dem dezidierten Ziel einer kritischen Reflexion gesellschaftlicher Herrschaftsverhältnisse. Viele bedeutende Personen im Bereich der Sozialforschung waren in den letzten Jahren an Projekten des Instituts beteiligt, darunter Nancy Fraser, Eva Illouz und Rahel Jaeggi.

Vom 21.06. bis am 25.07. finden Sie in unserer Bücherschau –  vor Ort an den Standorten Uni/PH-Gebäude und Sempacherstrasse sowie online –  Klassiker, Quellen, und neuste Publikationen aus dem Umfeld des IfS.

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