Entfremdung: warum Amerika sich (und uns) abhanden kommt
Die ZHB macht Feierabend
Die USA verwandeln sich vor unseren Augen von einem Einwanderungsland in ein Land, das Jagd macht auf Einwandererinnen und Einwanderer, vom Champion der freien Meinungsäusserung zum Problemfall für Pressefreiheit und die Freiheit der Rede, und vom Alliierten zur sicherheitspolitischen Bedrohung. Seine Bürgerinnen und Bürger verbarrikadieren sich in ihren jeweiligen Echokammern und haben für das gegnerische politische Lager nur Hass und Verachtung übrig. Was, fragt sich Europa, ist bloss aus dem «amerikanischen Freund» geworden?
Unter den Amerikadeuterinnen und -deutern ist Rieke Havertz derzeit eine der gefragtesten. Die Journalistin und Podcasterin bereist das Land, das sie ihre «zweite Heimat» nennt, seit mehr als 20 Jahren. Im Gespräch mit Daniel Geiger, Fachreferent für Politikwissenschaft an der ZHB, spricht sie über ihr neues Buch "Goodbye, Amerika? Die USA und wir – eine Neuvermessung", spürt den Brüchen in der amerikanischen Gesellschaft nach und beleuchtet die Veränderungen, die Europa unversehens in angstvolle Ungewissheit gestürzt haben.
Im Moment überstürzen sich die Ereignisse in den USA und das europäisch-amerikanische Verhältnis kühlt sich fast stündlich ab. Haben Sie Fragen an Rieke Havertz, die sie am Anlass beantworten könnte? Wir sind neugierig, zu hören, was Sie bewegt. Schicken Sie uns Ihre Fragen per Mail an feierabend@zhbluzern.ch.



