Newsletter im Web-Browser öffnen.
zhb news
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern - Newsletter 6/2014
Standorte & Öffnungszeiten
Öffnungszeiten Standorte
 

Öffnungszeiten und Abweichungen auf einen Blick

 

Standort Sempacherstrasse

Sempacherstrasse 10, Postfach 4469. 6002 Luzern

Öffnungszeiten

Allerheiligen, 1.11.2014 ausserordentliche Schliessung

 

Standort Uni/PH-Gebäude

Frohburgstrasse 3, Postfach 4463. 6002 Luzern

Öffnungszeiten

Allerheiligen, 1.11.2014 ausserordentliche Schliessung

 

Standort Bibliothek Hochschule Luzern – Wirtschaft

Frankenstrasse 9, Postfach 2940. 6002 Luzern

Öffnungszeiten

Allerheiligen, 1.11.2014 ausserordentliche Schliessung

 

 

1. Ein überzeugendes Statement oder das entschiedene Ja der Luzerner zur ZHB

Der 28. September 2014 wird vielen in Erinnerung bleiben. Und das nicht nur des schönen Wetters wegen. An diesem strahlenden Sonntag im Herbst sagten 76% der Luzerner Stimmberechtigten "Ja" zur Sanierung der ZHB. In den Wochen vor dem Abstimmungssonntag heizte die von den Grünen lancierte Initiative die Kontroverse um Sanierung versus Abriss und Neubau, nochmals heftig an.

Die Antwort fiel überdeutlich aus.„Dass eine Initiative mit so grosser Mehrheit angenommen wurde, hat es meines Wissens noch nie gegeben“, kommentiert der Präsident der Grünen Stadt Luzern, Marco Müller. Die Reaktion der bürgerlichen Parteien liess nicht lange auf sich warten. Wenn schon kein Abriss, dann mindestens eine Umnutzung des Gebäudes, konterten sie.  Im 35. Jahr der wiederholt abgebrochenen Bauplanungen bleibt es für die ZHB und ihre Benutzer/innen spannend. Wie sehen die nächsten Schritte aus? Mehr dazu

 

2. Die interkantonale Speicherbibliothek macht Fortschritte

Von Spatenstich kann bei Grossprojekten wie dem gemeinsamen Aussenlager der ZHB Luzern und weiteren Bibliotheken nicht mehr wirklich die Rede sein. Statt eines Spatens arbeiten Bagger und andere gewaltige Baumaschinen am Fortschritt eines Speichers, der im Endausbau ca. 18 Millionen Bände bewahren wird.
Auch in den Bibliotheken wird längst konsequent für den anstehenden Umzug gearbeitet. So werden etwa die Bestände im Hinblick auf Mehrfachexemplare und deren zukünftige Aufbewahrung kontrolliert und selektiert. Zu den grossen Vorteilen einer gemeinsamen Bewirtschaftung zählt nämlich die Reduktion von Mehrfachexemplaren. Ende 2015 werden die ersten Bibliotheken ihre Bestände nach Büron zügeln. 

 

3. Neue Serviceangebote der ZHB

Tutorials für den cleveren Umgang mit iluplus
Möchten Sie das neue Recherchetool iluplus.ch intensiv nutzen, Bücher finden oder Artikel suchen? ‚Virtuelle Regale‘ und Empfehlungen ansehen und herausfinden, wie Sie iluplus optimal für Ihre Bedürfnisse einsetzen? Einige Anregungen präsentieren wir in kurzen Tutorials auf dem neuen Video-Kanal der Bibliotheken des IDS Luzern:

Führungen und Kurse im Herbst (-semester)
In der Reihe „Google&Co“ bieten wir Ihnen wöchentlich Inputs zu Literaturrecherche und –verwaltung. Dieses Mal thematisieren wir mit drei Beiträgen aktuelle Trends und Tools in Lehre und Forschung: Wissenschaftsblogs, MOOCs oder Massive Open Online-Courses und Tools für kollaboratives Arbeiten. Schauen Sie doch einfach vorbei! Alle Themen, Termine und weiteren Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage unter Veranstaltungen/Kurse

 

4. Neue E-Books: 72‘000 wissenschaftliche Bücher im Volltext

Auch der digitale Wissenspool der ZHB wächst beständig. Über die Plattform Ebrary können Benutzer/innen der ZHB auf einen enormen Wissenspool zugreifen: 72‘000 E-Books aller Fachgebiete im Volltext. Zu den vertretenen Verlagen zählen so renommierte Unternehmen wie Wiley, Cambridge University Press, Peter Lang, Sage oder Taylor & Francis. Die neuen E-Book-Titel sind im Suchportal iluplus.ch zu finden oder direkt via Ebrary (Netz ZHB/Uni/PH, für Mitarbeitende und Studierende von Uni/PH auch von ausserhalb via EZ-Proxy).

Kontakt joerg.mueller @ zhbluzern.ch

 

5. Die nächsten Veranstaltungen der ZHB Luzern

Samstag, 08. November 2014, 10:00 – 15:30
Die nächste Reise kommt bestimmt. Digitales Reise-Special der ZHB. Walk-In-Veranstaltung

Reiseplanungen beginnen im Kopf. Sie haben die Idee - die ZHB präsentiert spannende digitale Angebote, von elektronischen Reiseführern bis zu cleveren Reise-Apps, individuelle Beratung und das Know-how unserer Fachleute inklusive. Eine unkomplizierte Walk-In-Veranstaltung am ZHB-Standort Sempacherstrasse.

Das komplette Programm


Mittwoch, 19. November 2014, 19:00
Ingo Höhn. Zweimal hundertfünfundsiebzig. Nahaufnahmen. Ausstellungseröffnung mit der Sängerin Madelaine Wibom und Juliane Lang, Schauspielerin

Theaterfotografie widmet sich meist Dokumentations- und Werbezwecken. Auch die Aufnahmen von Ingo Höhn illustrieren Programmhefte, Annoncen und Medienberichte und sagen mindestens so viel wie 1000 Worte. Die im Rahmen des 175-Jahr-Jubiläums des Luzerner Theaters erarbeitete Bildserie verfolgt indessen einen anderen Anspruch. Der Fotograf zitiert das Genre und verfremdet es zugleich in ästhetischer Überhöhung. Die ZHB Luzern präsentiert eine Ausstellung mit aussergewöhnlichen Bildern aus dem Luzerner Theater: befremdlich schöne ‚Nahaufnahmen‘.

 

6. Lieber lesen - Lektüretipps

Tim Parks: Italien in vollen Zügen. München, 2014
"Was macht Italien aus? Davon erzählt der großartige Tim Parks so überzeugend und mit so viel Humor; dass man sich wünscht, dieses Buch hätte kein Ende." The Guardian
Tim Parks’ Bücher über Italien sind "so lebendig, so voll mit köstlichen Details, dass sie als würdiger Ersatz für das Wirkliche dienen können" (Los Angeles Times). In diesem äußerst unterhaltsamen Reisebericht zeichnet Tim Parks ein authentisches Portrait italienischer Lebensweise – wie es sich auf Zugfahrten durch das Land erschließt.


Brit Bildøen: Die Norwegenreise des ehrbaren Jon Utskott. Roman. Aus dem Norwegischen von Frank Zuber. Alpnach, 2014
Jon Utskott ist ein Ritter der Umwelt, eine lebende Legende. Jedes Frühjahr durchquert er Norwegen auf dem Fahrrad, um seine Landsleute mit feurigen Reden aufzurütteln. Überall zwischen Oslo und Bergen ist er berüchtigt. Bei der 29. Tour jedoch kommt alles anders.....


Sascha Verlan / Almut Schnerring: Die Rosa-Hellblau-Falle. Rollenklischees im Familienalltag - und wie man ihnen entkommt. München, 2014
Links rosa, rechts hellblau – alles klar? Oder fragen Sie sich manchmal, wie Sie den verflixten Rollenklischees entkommen und Ihre Kinder jenseits „natürlicher“ Geschlechtervorstellungen erziehen können? Almut Schnerring und Sascha Verlan, selber Eltern dreier Kinder, haben dazu ein kluges Buch mit zahlreichen Tipps geschrieben.

 

7. Besondere Literaturveranstaltungen in Luzern

Di, 28.10.2014, 19:30 Literaturgesellschaft Luzern im Hotel Balance
Kriminalliteratur II. Kommissar Bärlach. Friedrich Dürrenmatt (1921 – 1990). Texte: gelesen von Peter Kner. Moderation: Hardy Ruoss

Programm


Ab Mi, 29.10.2014, 20:00  in der „Luzerner Brockenhaus“ an der Klosterstrasse 14
Münchhausen – das Original! Theater mit Walter Sigi Arnold und Carlo Ghirardelli. Dramaturgie und Inszenierung: Lorenz Belser.

Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen hat zwar wirklich gelebt (1720 – 1797), aber er hat keine einzige seiner Geschichten niedergeschrieben. Dazu brauchte es andere. Etwa den deutschen Autor G. A. Bürger, einen mit der grossen Literaturgeschichte verkrachten Dichter. Nun fabuliert der berühmte Lügenbaron schon seit 200 Jahren. Damit nicht genug. Er ist nicht allein. Neben sich hat er einen Mann, der noch mehr Original sein will als Münchhausen und noch mehr und noch bessere Geschichten kennt! Ein Assistent? Ein Remake? Ein Konkurrent? Oder ist er gar das Original, und der Alte eine Fälschung? Ein Geschichten-Kaleidoskop, in Gang gesetzt von zwei erfahrenen Theater-Füchsen.

Fünf Vorstellungen im „Luzerner Brockenhaus“:  Mi, 29. 10. 2014,  20 Uhr, Do, 30. 10. 2014, 20 Uhr, Fr, 31. 10. 2014, 20 Uhr, Sa, 1.11. 2014, 20 Uhr, So, 2. 11. 2014, um 17 Uhr. Reservationen: Tel. 079 778 80 43 und im Mikroskoptheater

 

Do, 6.11. bis So, 9.11.2014 im Bourbaki Panorama. 25 Jahre Mauerfall. Filme, Kunst & Literatur
Vermutlich hat sich keine Gegend in Mitteleuropa seit dem Ende des Kalten Krieges so verändert wie Berlin und sein Umland. Die Erinnerung an die Teilung Deutschlands aber ist bei  jenen, die sie erlebt haben, noch lebendig. Auch Filme, Gemälde und Literatur zeugen von den Besonderheiten einer geteilten Nation. Wie sahen Künstler und Künstlerinnen der DDR die allgegenwärtige Teilung? Wie reflektieren Spielfilme und Doku-Filme die komplexe Problematik? Was beobachtet eine Schweizer Schriftstellerin in Berlin heute?

Das komplette Programm