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Enzyklopädie zur Bibel und ihrer Rezeption

Es ist wie Weihnachten und Ostern zusammen! Ein Rolls Royce unter den theologischen Datenbanken ist neu für Angehörige der Universität Luzern und direkt vor Ort an den Standorten Uni/PH-Gebäude und Sempacherstrasse zugänglich. Wir geraten ins Schwärmen.

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© De Gruyter

Die Encyclopedia of the Bible and its Reception(EBR) aus dem Hause De Gruyter ist ein Mamutprojekt. Um die 4000 Autorinnen und Autoren aus über 55 Ländern arbeiten an dieser preisgekrönten Enzyklopädie. Seit 2009, dem Beginn bei Buchstabe A", erscheinen jedes Jahr weitere Bände. Der neuste Band befindet sich in seinen Einträgen mitten im Buchstaben "M", trägt aber schon die Bandnummer "18".

Parallel zur physischen Publikation werden die Einträge auch als Datenbank auf der Online Reference Plattform von De Gruyter veröffentlicht. Diese EBR Online lässt dabei keine Wünsche offen: Mit ihren Such-, Browsing- und Filterfunktionen sowie der schnellen und zuverlässigen Arbeitsweise der neuen De Gruyter Plattform ist das Navigieren und Arbeiten mit der Datenbank ein wahre Lust. Und das Tolle dabei ist die hybride Darstellung: Auf der Plattform selbst sind alle Einträge im praktischen html-Format, während man zusätzlich die Möglichkeit hat, sie im PDF-Format herunterzuladen, und zwar als Auszug aus der gedruckten Version. Suchbarkeit und Zitierbarkeit sind nahtlos miteinander verbunden.

Auch inhaltlich ist die EBR ein Vorzeigeprojekt. Die lexikalischen Einträge umfassen Begriffe, Themen, Werke und Personen aus der Bibel und ihrer Ursprungsgeschichte, aus der bibliblischen Rezeptions- und Wirkungsgeschichte sowie aus der gegenwärtigen Forschung in der Bibelwissenschaft und den angrenzenden Wissenschaften, die für eine umfassende Beschreibung der Rezeptionsgeschichte herangezogen werden müssen. Die Einträge sind übersichtlich strukturiert, chronologisch und thematisch. Gemäss der typischen Gliederung eines Eintrags zu einem biblischen Begriff etwa führt die Rezeptionsgeschichte vom Alten und Neuen Testament über die einzelnen religiösen Traditionen zu den verschiedenen Bereichen der Kultur und Kunst. Durch diese Strukturierung kann man die EBR sehr gezielt befragen: Maria Magdalena in der jüdischen Tradition, Amos in der Musikgeschichte, das neutestamentliche Bild der Wüste in der Geschichte des Christentums... Umgekehrt bietet sie jeweils viele Entdeckungsmöglichkeiten.

Am besten schauen Sie gleich selbst einmal rein:

https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/ebr/html

Für den Zugriff verbinden sich Angehörige der Universität Luzern vorgängig über VPN mit dem Uni-Netz, alle anderen direkt vor Ort im Uni/PH-Gebäude oder in der ZHB an der Sempacherstrasse. Support: marc.bayard @ zhbluzern.ch

 

/ Marc Bayard

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