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Theologie und Open Access

Theologie und Open Access? Das ist längst kein Widerspruch mehr! Immer mehr wissenschaftliche Bücher und Zeitschriften stehen im Fach Theologie für alle frei zur Verfügung.

Foto: Grant Barclay, Open Door, Nazareth, CC by 2.0

So sind im Directory of Open Access Journals weltweit über 200 Zeitschriften im Bereich Theologie enthalten, die Open Access sind. Viele grössere theologische Verlage bieten mittlerweile Open Access-Bücher an, so beispielsweise Vandenhoeck & Ruprecht, De Gruyter oder Brill. Diese Bücher sind grösstenteils in swisscovery suchbar. Eine Suche im Index Theologicus ergibt, dass die Datenbank mehr als 125'000 Einträge enthält, die Open Access zur Verfügung stehen.

Und es tut sich einiges: So werden in einem durch die DFG geförderten Projekt 68 theologische Zeitschriften digitalisiert und bis zu einer "moving wall" von 3 bis 5 Jahren frei zugänglich gemacht. Das heisst, dass alle Ausgaben bis auf die neusten drei bis fünf Jahrgänge bis Projektende Open Access sein werden. Eine Ausnahme sind die Herder-Zeitschriften, die nur bis 2009 frei zugänglich sein werden. Dazu gehören Zeitschriften wie der "Freiburger Rundbrief", die "Herder-Korrespondenz" oder die "Zeitschrift für Kirchengeschichte" (vollständige Liste). Insgesamt werden ab Januar 2021 ca. 4.000 Bände mit 1,4 Mio. Seiten digitalisiert und dadurch ab Dezember 2023 ca. 160.000 Beiträge Open Access zur Verfügung stehen.

Übrigens: Auch die von der Theologischen Fakultät herausgegebene Reihe "Theologische Berichte" erscheinen nach einer Embargofrist Open Access auf dem Luzerner Repositorium LORY.

Für alle Fragen rund um Open Access stehen Ihnen Simone Rosenkranz und Marc Bayard gerne zur Verfügung.

 

/ Simone Rosenkranz

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