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Ausstellung «Bücherschätze. Handschriften und Druckwerke aus dem Kloster Sankt Urban»

Freitag 10.09.2021  bis  Donnerstag  30.12.2021
Veranstaltungsort: Standort Sempacherstrasse
Sempacherstrasse 10
6002 Luzern

Die Bibliothek des Klosters Sankt Urban reicht bis ins späte 12. Jahrhundert zurück und umfasst 15000 Bücher, darunter mittelalterliche, reich illustrierte Hand­schriften und Frühdrucke vor 1500. Die Ausstellung zeigt die Sankt Urbaner Bibel von 1250, die Schedelsche Weltchronik (1493) und weitere kostbare Werke.

Abt Bernhard von Clairvaux segnet zwei Mönche (aus dem Antiphonale Cisterciense, Mitte 13. Jh., ZHBLU P 15 fol., 128verso)

Ausstellung vom 10. September bis 30. Dezember 2021
ZHB Luzern, Sempacherstrasse 10, Vitrine der Sonndersammlung im UG

Der barocke Bibliothekssaal des Kloster Sankt Urban wurde 1717–1718 im Auftrag des Abtes Malachias Glutz vom Vorarlberger Baumeister Franz Beer geschaffen. Der Bibliotheksbestand reicht in die Gründungszeit des Klosters im späten 12. Jahrhundert zurück. Bei der Auflösung des Klosters 1848 überführte man ihn in die Luzerner Kantonsbibliothek. Er wird heute in der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern aufbewahrt. Die Sammlung umfasst 70 mittelalterliche und zahlreiche neuzeitliche, teilweise reich illustrierte Handschriften, 383 Druckwerke des 15. Jahrhunderts und etwa 15000 Druckwerke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Die Ausstellung zeigt die Sankt Urbaner Bibel und das Antiphonar, beide um 1250 im Kloster geschrieben, ausserdem das Exemplar der Schedelschen Weltchronik von 1493 und weitere wichtige Werke.

Die Ausstellung findet im Rahmen der «Tage des europäischen Denkmals» (11.–12. September 2021) statt und wurde kuratiert von Peter Kamber.

Öffentliche Führungen: Do. 30.09., Do. 04.11., Do. 02.12., jeweils um 18 Uhr. Dauer: 1h.

/ wyju

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