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Happy new Year

Zum Jahresende wünschen wir allen BenutzerInnen und Benutzern der ZHB viel Glück. In Gestalt eines möglichst runden, möglichst rosigen Schweins kommen solche Wünsche gut an. Nur, was hat es damit auf sich?

Das Glückssymbol Schwein hat eine lange, in der Mythologie verankerte Tradition. So wurden etwa der griechischen Göttin Demeter Schweine geopfert und ein weiterer Name der germanische Göttin Frya lautet ‘Syr’, d.h. Sau. Chinesen erkennen im Schwein nicht nur im Jahr des Schweins ein Symbol für Glück und Zufriedenheit. 
Im Mittelalter verhiess ein Schwein für die meisten Menschen grossen Reichtum: einfach und billig in Pflege und Futter, äusserst ergiebig durch Nachkommen und den grossen Vorrat, den das geschlachtete Schwein ergab. Von einem Schwein konnte eine mittlere Familie den ganzen Winter leben.

Die Redewendung «Schwein gehabt» gehört ganz selbstverständlich in den kollektiven deutschsprachigen Thesaurus. Doch woher stammt die Wendung? Der Volkskundler und Erzählforscher Lutz Röhrich sieht einen Zusammenhang mit dem Kartenspiel, «in dem früher das As auch ‘Sau’ genannt wurde und die Schellendaus-Karte auch die Abb. eines Schweins trug. (…) Die Redensart würde demnach bedeuten: die höchste Karte im Spiel besitzen und wäre dann verallgemeinert zu Glück haben.» Das Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten.

/ ib

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