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Freitag, 28.08.2009. 18.00-1.00
9. Luzerner Museumsnacht
Auf und davon! Erlebnisreisen mit der ZHB.
Das staufreie Vergnügen ohne Risiko und Reiserücktrittsversicherung. Für Menschen ab 4.


Der Rückblick Museumsnacht 2009 in Bildern

 

Allgemeines - Touristisch gesehen hat die ZHB viel zu bieten. Ein bestens erschlossenes Land enormer Möglichkeiten, in dem sich intensive Forschungsaufenthalte hervorragend mit Kultururlaub und aktiven Erlebnisferien kombinieren lassen. Das gemässigte Klima, unkomplizierte Verbindungen und gut ausgebaute Netze erlauben organisierten Reisegruppen wie spontan entschlossenen Individualistinnen komfortables Reisen zu jeder Jahreszeit.
Der Reiz der ZHB-Leselandschaft liegt gerade in ihrer verblüffenden Vielseitigkeit: Gewaltige Informationsgipfel im Norden werden vom fruchtbaren wissenschaftlichen Mittelland abgelöst. Die aussergewöhnlich lange Küstenregion überrascht hingegen mit immer neuen belletristischen Erscheinungen, die zum längeren Verweilen und ausgedehnten Exkursionen einladen. Sorgfältig gepflegte Denkmäler vergangener Epochen und die Zeugnisse des lebhaften gegenwärtigen Kulturlebens machen das Reisen in der ZHB ausserdem zu einem besonderen Erlebnis. Die mit circa 1,1 Millionen Einwohnern eher überschaubare ZHB wird zu Recht auch als Tor zur Welt bezeichnet.
Wer die Vorzüge moderner Urbanität gerne mit der gelassenen Ausstrahlung einer intakten Umgebung vereinbart, dabei die Freundlichkeit professioneller Gastgeberinnen schätzt, wird sich bald schon wie zuhause fühlen und die ZHB gerne als Land eines Zweitwohnsitzes wählen.

 

 

Reisevorbereitung - Checklisten und Routenplaner erleichtern das Reisen in der ZHB im Allgemeinen. Mit der entsprechenden Flexibilität entdeckt man allerdings Unvorhergesehenes und Ungeplantes kann zum schönen Erlebnis werden.

Anreise - Idealerweise reisen Sie kostengünstig mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die häufig und bis spät in die Nacht verkehren.

Ausrüstung - Abgesehen von individuellen Bedürfnissen (z.B. Lesebrille, Laptop, Schreibzeug) bedarf es keiner besonderen Ausrüstung.

Reisezeit - Sie sind noch unschlüssig, wann Sie verreisen möchten? Informieren Sie sich vor Reiseantritt über die Durchschnittstemperaturen in der ZHB, die Zeitzonen und die wichtigsten Feiertage.

Einreise - Sie benötigen lediglich einen gültigen Museumsnachtspass.

Einkaufen - Auf Ihren Reisen in der ZHB können Sie so viel einkaufen und mitnehmen, wie Sie möchten, sofern die Waren für Ihren persönlichen Bedarf und nicht für den Weiterverkauf bestimmt sind. Mehrwert- und Verbrauchsteuern sind im Kaufpreis enthalten.

Kosten - Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre reisen GRATIS (Bitte Ausweis mitbringen). Erwachsene bezahlen CHF 20.– für einen Museumsnachtspass, der zur Einreise in die ZHB und zum Eintritt in allen an der Museumsnacht teilnehmenden Museen berechtigt.

 
Details und Attraktionen
Kultur & Unterhaltung
Danza Mundo - Tanzsouvenirs aus Griechenland, Amerika, Argentinien. Schnupperkurse, Showtanz, Tanzfläche frei fürs Publikum. 18.30-1.00 im Lesesaal I
  18.30 Sirtaki & andere griechische Tänze mit Anna Pasalidou und ihrer Tanzgruppe
Der Himmel ist so hoch, das Meer so blau, die Musik so inspirierend und die griechische Taverne scheint das Paradies auf Erden. Zum griechischen Wein fehlt nur noch Sirtaki und das Glück ist perfekt. Griechischer Volkstanz, für uns ein Inbegriff lebenslustiger griechischer Spontaneität, ist aber mehr als Sirtaki, der als Kunsttanz für den weltberühmten Film Alexis Sorbas (1964) überhaupt erst erfunden wurde. Lassen Sie sich von griechischen Kreistänzen stimulieren. Anna Pasalidou und ihre Gruppe freuen sich auf ein tanzbegeistertes Publikum.
  20.30 LindyHop mit Paolo & Nadine
Count Basie, Louis Armstrong, Glenn Miller, Ella Fitzgerald und andere Grössen des Swings liefern den Rhythmus für einen Paartanz, der in den späten 1920er Jahren die Ballrooms der USA zu erobern beginnt und seit Mitte der 1990er ein grosses Revival feiert. Freiheit der Bewegung und stilistische Improvisation gehören zu den Stichworten eines super dynamischen Tanzes, der einfach gute Laune macht. Mit Paolo Gallo und Nadine Häller werden schon die erste Schritte zum unwiderstehlichen Spass.
  22.30 Tango Argentino mit Martin & Antonella
Ursprünglich zwischen 1850 und 1900 in Buenos Aires entwickelt, ist der Tango Argentino heute in aller Welt und an vielen Orten zuhause. Mal temperamentvoll, mal melancholisch, mal im glamourösen Ballsaal, mal in kleinsten Beizen getanzt, kennt dieses Vergnügen weder Altersbeschränkung noch die Fixierung auf eine Umgebung. Seit den späten 1980er Jahren wird der individuell und phantasievoll getanzte Tango Argentino auch in der Schweiz unterrichtet. Martin Wüthrich und seine Partnerin tanzen einen entspannt-eleganten Tango und zeigen, dass aller Anfang auch leicht sein kann.


Livemusik. Ab 18.30 im Lesesaal I

  Griechische Musik mit Georgios & Andreas (Gitarre & Bouzouki). 18.30 – 20.00
  Argentinischer Tango mit Ensemble Luz de Tango.
Barbara Mattenberg, Klavier. Urs Mattenberg, Bandoneon. Patrizia Pacozzi, Violine.
Caroll Gerosa, Gesang. 22.30-1.00

 

Kulturhistorisches Highlight
Vo Luzärn gäge Wäggis zue oder eine Morz fidele Reise. Ansichtskarten aus der Sammlung der ZHB. 19.00-1.00 im Lesesaal II

 

 

Wer reist, schickt Ansichtskarten: Schöne, meist geschönte Bilder von einmaligen Landschaften oder unerhörten Monumenten, von soeben besichtigten Orten, die auch die Daheimgebliebenen bestaunen sollen. Ferner berichten die schnell geschriebenen Karten von Erlebnissen und Befindlichkeiten, die sich so nur auf Reisen einstellen: „Liebes Fräulein! Mir gefällt es gut. Ich bin schon ein wenig braun und dick. Wir haben eine schöne Aussicht.“
Hundert Jahre nach ihrer Blütezeit (etwa 1890 bis 1930) sind aus den Illustrierten Postkarten begehrte Sammlerstücke geworden. Etwa 60'000 Prachtstücke bewahrt die ZHB Sondersammlung, die eine besonders schöne Auswahl zum Thema Reisen in und um Luzern in der eigens für die Museumsnacht 2009 eingerichteten Ausstellung zeigt.

 

Ausflüge
(K)eine Odyssee? - Lesereisen mit der Schauspielerin Silvia Planzer. 20.00-24.00, jeweils zur vollen Stunde im Lesesaal II

  „Das Land des Lesens ist ein geheimnisvoller unendlicher Erdteil“, sagt der Schriftsteller Erich Kästner und der musste es schliesslich wissen. Lassen Sie sich von der versierten Reiseleiterin Silvia Planzer mitnehmen ins Reich der Mitte, ins Jahr 980, ins unvergleichliche Blau des Südens, zum Kap der guten Hoffnung oder an Orte, die noch nicht verraten werden. Spätestens dann erleben auch Sie „Dinge, Menschen, Geister und Götter, die man sonst nicht sehen könnte.“ Reisekrankheiten ausgeschlossen, Vergnügen garantiert.

 

Besonderer Tipp
Wenn eine eine Reise tut. Raten & Gewinnen. 18.00-1.00 im Katalogsaal

  Wie viele Buchtitel rund ums Reisen, Verreisen, Ausreisen, Wegfahren hat die ZHB in einem amüsanten Text versteckt? Wir versprechen gewinnbringende Unterhaltung und unterhaltsame Gewinne.


Reisebüro ZHB präsentiert: Lektüren für Nah-, Fern- und Phantasiereisen. 18.00-1.00

  Das Lieblingsbuch fürs Handgepäck. Kurzgeschichten, Romane, Erzählungen ....
Keine Reise ohne Führer? Reiseführer und Bildbände
Reisen mit Messer und Gabel: Kochbücher
Non Capisco: Sprachlehr- und Lernmittel. Lust & Tücke der Übersetzung
Fremde Welten entdecken: Forschungsberichte und Expeditionstagebücher

 

Fotografieren
Bitte lächeln. Ferienfoto-Studio zur Schönen Ansicht. Ab 19.00 im Lesesaal II

  Ferien ohne Fotos? Undenkbar! Wie sollte man sich anders als mit den technisch nicht immer gelungenen Reiseimpressionen später an die „schönsten Momente des Jahres“ erinnern? Schade nur, dass die Anreise oft so beschwerlich, die Kosten so hoch und das Klima so unverträglich sind. Wie wäre es also mit dem ersten exklusiven Ferienfoto ohne Ferien? Die ZHB macht’s möglich.

 

Shopping
An verschiedenen Orten. 18.00-1.00

 

Antiquarisch einkaufen: Lesestoff für Weltreisende und Daheimgebliebene

Ansichtskartenbörse

 

Souvenirs
Katalogsaal 18.00-1.00

  Kurioses bis Katastrophales. Gesammelt vom Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum der Universität Basel.

 

Kinderprogramm
Ausschneiden, Malen, Falten, Abschicken .... 18.00-23.00 im Katalogsaal

Kinder sind bei uns sehr willkommen. Vielleicht machen sie sich bei einer ersten Stippvisite mit der Leselandschaft ZHB vertraut und zählen schon bald zu unseren Dauergästen.
 

Flugzeuge + Schiffe aus Papier falten: Für Origami - die faszinierende Kunst des Papierfaltens - braucht es ein Blatt Papier und ein wenig Geschick und schon entstehen Flugzeuge, Schiffe oder andere federleichte Wunderdinge. Für Unterstützung ist natürlich gesorgt.

Tiere, die die Welt bewohnen: Bemalen, ausschneiden, falten und auf unserer riesengrossen Weltkarte aufstellen. Im Verlauf der Museumsnacht entsteht eine tierisch schöne Ausstellung.

Flaschenpost: 1 Briefchen, 3 Muscheln, 2 Bildchen, 1 Traum, ein wenig Südwind und jede Menge Fernweh - all das und mehr lässt sich in einer Flaschenpost unterbringen. Wir liefern das Material.

 

Essen & Trinken
Im Katalogsaal und vor dem Haus 18.00-1.00

 

In keinem anderen Land gibt es so viele Bars wie in Italien – mehr als 150.000 verteilen sich in Dörfern und Städten, von Nord bis Süd über Bella Italia. Man trifft sich auf einen caffè, einen aperitivo, einen schnellen Schwatz, subito – und die Welt ist o.k.
Die ultimativ italienische Bar ausserhalb Italiens, ein piccolo paradiso mit unvergleichlichen ragazzi vor und hinter der Theke, mit musica romantica und einer einzigartigen slow drink-Bewegung finden Sie natürlich in der ZHB.
Benvenuti in unserer Bar Bene! – und nebenbei: „Man spricht Schweizerdeutsch“.

  "Kreative Küche weltweit“ bietet die Reiseköchin Ines Riesco und lässt damit bewusst offen, ob sie kochend weltweit unterwegs ist oder ihre kreativen Köstlichkeiten aus aller Welt stammen. Sowohl als auch, verraten intime Kenner. In der Museumsnacht treffen Sie die Dame mit dem langen Löffel jedenfalls sicher in der ZHB. Lassen Sie sich von internationalen Variationen überraschen. Guten Appetit!
     
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