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Georgien, Gastland der Frankfurter Buchmesse

Die legendäre Frankfurter Buchmesse präsentiert in diesem Jahr Georgien als Ehrengast. Spätestens jetzt kann man das eher unbekannte Land zwischen den Kontinenten besser kennen lernen. Die ZHB Luzern versammelt die passenden Bücher in einer entsprechenden Bestandespräsentation.

Vier Millionen zählt das zwischen Europa und Asien, zwischen dem Kaukasus und dem Schwarzen Meer gelegene Land, das die längste Zeit als Geheimtipp für Individualreisende galt: abwechslungsreiche Landschaften, einsame Dörfer, dynamisch-moderne Städte wie Tiflis, dem Ausgangspunkt nahezu jeder Georgien-Reise. Eine Jahrtausende alte Kultur, ein reiches literarisches Erbe. Von einem Geheimtipp kann inzwischen wohl kaum noch die Rede sein. Das seit 1991 unabhängige Georgien wird mit wachsendem Interesse wahrgenommen. An diesem Perspektiv-Wechsel haben prominente georgischen Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie etwa Zaza Burčulaje (Der aufblasbare Engel) und Nino Haratischwili (Die Katze und der General) einen veritablen Anteil. Unter den ehemaligen Sowjetrepubliken ist Georgien offenbar das Land mit einer besonders innovativen und lebendigen Literaturszene. Einfach sind die (Schreib-)Verhältnisse in diesem durch Zerstörung und Wiederaufbau charakterisierten Land deswegen aber nicht.

Sicher ist nur, dass es viel zu entdecken gibt. Die ZHB-Bestandespräsentationen an den Bibliotheksstandorten im Uni/PH-Gebäude und im Provisorium an der Murbacherstrasse bieten dafür gute Gelegenheiten: Belletristische Literatur / Sachthemen

/ ib

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