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Auf der falschen Seite der Geschichte: Monarchen und Despoten im Strudel historischer Umstürze

In einer ebenso lehrreichen wie blutrünstigen Bücherschau legt die ZHB dar, wie im Lauf der Jahrhunderte gesalbte Häupter und andere Autokraten den Wetterwechseln der Geschichte zum Opfer fielen.

Am 6. Juli 2018 jährte sich der Todestag von Zar Nikolai II. Romanow zum hundertsten Mal. Zusammen mit der Zarin und seinen fünf Kindern wurde er neun Monate nach der russischen Oktoberrevolution in einem Keller in Jekaterinenburg von den siegreichen Bolschewiken ermordet. Dabei befindet sich die bedauernswerte Zarenfamilie in bester Gesellschaft: Von Maria Stuart von Schottland über Ludwig XVI. von Frankreich, den Habsburg-Mexikaner Maximilian I. bis hin zum Äthiopier Haile Selassie und Schah Reza Pahlewi von Persien wurden im Lauf der Jahrhunderte nicht wenige Monarchen in Volksaufständen um die Krone und – nur zu oft – auch um Kopf und Kragen gebracht. Die ZHB legt in ihrer Bücherschau an den Standorten Murbacherstrasse und im Uni/PH-Gebäude dar, wie nicht nur Monarchen, sondern Alleinherrscher jeglicher Couleur früher oder später den Weg in die Offsidefalle der Geschichte fanden. Die definitive Liste dazu finden Sie hier.

/ Roman Gessler, Daniel Geiger

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